22. August 2016

Cliffhanger und offenes Ende

Hallo, ihr Lieben!

Wie immer stellt Svenja von ihrem Blog Buchfresserchen heute die Montagsfrage und natürlich nehme ich wieder daran teil, weil ich denke, dass die heutige Frage sehr spannend ist und ich ebenfalls wissen möchte, was ihr dazu sagt. Wie gut oder schlecht kommt ihr mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger zurecht?

Meiner Meinung nach hängt das ganz stark vom Buch ab, vor allem welches Genre. Generell liebe ich Happy Ends und meistens endet das Buch so, wie ich es mir bereits von Beginn an gewünscht habe. Das ist für mich das größte Glück. Allerdings gibt es natürlich auch Geschichten, bei denen das Ende komplett offen ist. Ich bin mir sicher, schon eines gelesen zu haben, doch leider fällt mir dazu gerade kein Beispiel ein. Trotzdem bin ich bei einem offenen Ende immer hin und her gerissen. Einerseits finde ich es gut, dass der Autor an die Kraft seiner Geschichte glaubt und was diese bei dem Leser auslöst – nämlich, sich ein eigenes Bild zu erschaffen. Andererseits hasse ich ein offenes Ende, denn die andere Seite meiner Gedanken möchte wissen, was der Autor sich für die Charaktere überlegt hat. Was ging in seinem Kopf vor, als er dieses Ende geschrieben hat. Meistens rückt Letzteres bei mir in den Vordergrund.

Mit einem Cliffhanger komme ich schon besser zurecht, denn oftmals bedeutet dies die Überleitung zu einem folgenden Band. Ich liebe Cliffhanger, wenn ich bereits die folgenden Teile der Reihe besitze. Wenn nicht, dann finde ich sie schrecklich.


Wie steht ihr dazu?

Kommentare:

Claudia

Ich mag offene Enden gerne, wenn sie gut gemacht sind. Sicher ist es auch interessant, das Ende zu kennen, das der Autor sich gedacht hat. Bei manchen Büchern könnte ich mir aber auch vorstellen, dass dem Autor selbst klar ist, dass es auf verschiedene Arten enden kann, vielleicht hat er ja sogar manchmal selbst mehrere Enden im Kopf und lässt den Leser selbst wählen. Bei Filmen gibt es ja manchmal sogar alternative Enden als Bonus, die stammen dann ja auch beide vom Drehbuchautor oder Regisseur. Wichtig ist mir nur, dass es gut gemacht ist und nicht klingt, als wäre das Buch einfach nur nicht fertig geschrieben.

Liebe Grüße


Claudia

Underground Monster

Hellooow Claudia! -^.^-

Grundsätzlich komme ich mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger ganz gut klar. Beides muss aber stimmig sein und zur Geschichte passen. Bei manchen Bücher passt ein offene Ende einfach perfekt und alles andere würde nur die Geschichte ruinieren.

Hier findest du meinen Beitrag für diese Woche ^_^

Liebe Lesegrüße,
Lumina

Evy

Selbst wenn ein Autor mir erklären würde, warum er ein offenes Ende gestaltete, würde ich es nicht gut finden. Ich mag Kunst und ich finde es wichtig, dass Autoren so schreiben, wie sie es gut finden. Aber ich muss das nicht gut finden :-)

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