22. April 2016

Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor, oder passiert das in deinem Kopf automatisch?

Hallo meine lieben Bücherfreunde!

Auch wenn heute bereits Freitag ist, möchte ich meinen Senf zu der Montagsfrage von Buchfresserchen dazugeben. Es geht um die Bilder im Kopf, die beim Lesen eines Buches entstehen. Nach dieser Frage habe ich zum ersten Mal wirklich darüber nachgedacht, wie es dabei in meinem Kopf aussieht und natürlich möchte ich euch diesen Blick nicht verwehren:
Sobald ich mich in ein Buch hineingelesen habe, was bei mir sehr schnell geschieht, entstehen die Bilder zu der Geschichte automatisch. Ich denke auch gar nicht groß darüber nach, denn das würde nur meinen Lesefluss behindern. Ich konzentriere mich auf die Handlung, die Charaktere und die Umgebung und sehe die Bilder sogleich vor meinem inneren Auge. Wenn ich darüber nachdenke, ist es erstaunlich, dass es einem nicht wirklich auffällt. Weiterhin ergeht es mir ähnlich wie Svenja, denn ich sehe keinen ganzheitlichen Gesichter. Ich sehe die Statur des Protagonisten, die Kleidung, Augen- und Haarfarbe, aber keinen richtigen Gesichtszüge. Die Gesichtsform bleibt mir meistens verborgen, auch wenn ich alles andere sehe. Anders ist das mit der Umgebung, die ich komplett, klar und deutlich vor mir sehe mit unglaublich vielen Details, die teilweise nicht einmal im Buch beschrieben werden.

Bei wenigen Büchern habe ich zuerst die Buchverfilmung gesehen und erst später das Buch dazu gelesen. Dabei hatte ich dann sofort ein richtiges Bild vor Augen und zwar das der Schauspielerin oder des Schauspielers. Dies finde ich allerdings keinesfalls schlimm, denn bisher hatte ich noch keinen Film, bei dem die Schauspieler nicht auch zum Charakter des Protagonisten gepasst haben.

Wie sieht das bei euch aus? Kopfkino?

Alles Liebe,
Marie

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