31. Januar 2016

Mein Leserückblick: Januar – Buchzuwachs Deluxe, filmische Neuzugänge und spezielle Momente

Hallo ihr lieben Bücherwürmer,

der erste Monat des neuen Jahres ist bereits vorbei und wie immer möchte ich euch deshalb meine gelesenen Bücher, meine Neuzugänge und dieses Mal auch ein paar neue Filme vorstellen, auf die ich sehr gespannt bin. Wie immer aber erstmal ein paar Zahlen:

Gekaufte Bücher: 11

Gelesene Bücher: 1

Gelesene Seiten: 274

Leider habe ich in diesem Monat nur ein einziges Buch gelesen, obwohl ich mir mehr vorgenommen habe, doch leider habe ich meine aktuelle Lektüre, die trotzdem sehr gut ist, nicht beenden können. Aber da mache ich mir keinen Kopf, sondern lese einfach weiter in den nächsten Monat hinein. Bei meinen gekauften Büchern sieht es schon ganz anders aus, aber fangen wir erstmal von vorne an.

Mein Buchtipp des Monats Januar

Noch so eine Tatsache über die Welt
Brooke Davis

Millie Bird ist sieben Jahre alt, als ihre Mutter sie verlässt. „Nur mal eben kurz weg“ hat sie gesagt, doch dass sie nicht mehr wiederkommt, war Millie nicht bewusst. Vier Tage wartet sie im Kaufhaus auf ihre Mutter, bis sie auf Karl, den Tasttipper, trifft. Er ist unglücklich, doch als er Millie entdeckt, beschließt er, ihr zu helfen. Gemeinsam mit einer Plastikpuppe, die sie Manny nennen, fliehen sie aus dem Kaufhaus, doch sie werden erwischt. Karl schreit Millie zu, dass sie weglaufen soll und das tut sie. Wenig später flieht auch Karl, doch wie soll er nun wieder zu dem Mädchen finden. Millie ist mittlerweile wieder zu Hause und findet eine Karte. Als sie sieht, dass sie von der Nachbarin, Agatha Pantha, beobachtet wird, geht sie rüber, doch dort wird sie alles andere als freundlich empfangen. Aber Agatha macht sich trotzdem Sorgen und begleitet das Mädchen nach Hause. Dort stellen sie fest, dass ihre Mutter weggefahren ist, nach Melbourne. Sie machen sich auf den Weg. Im Bus treffen sie unerwartet auf Karl, der Millies Spuren gefolgt ist, denn überall schreibt sie die Worte „Hier bin ich Mom“ hin. Millie freut sich, ihn zu sehen und zu dritt beginnt das große Abenteuer, dass sie auf ganz unterschiedliche Weise zusammenführt.


Dieses Buch hat mich zum Lachen und zum Weinen gebracht. Es geht um Liebe und Glück, Verlust und Trauer, aber immer wieder durchzieht ein Lacher die Seiten, der jedoch plötzlich in ein anderes Gefühl umschlagen kann. Es ist ein reines Gefühlschaos, was mich hier erwartet hat, aber durch den Schreibstil der Autorin Brooke Davis wird es wunderbar rübergebracht. Er ist einfühlsam und schön und sie hat es geschafft, sich in die siebenjährige Millie hineinzuversetzen und dies auch dem Leser ermöglicht.  Die Handlung ist recht ungewöhnlich, gefällt mir persönlich aber sehr gut, weil es etwas ganz anderes ist, als ich bisher gelesen habe. Genau deshalb und auch aufgrund der verrückten und ungewöhnlichen Zusammenstellung der Charaktere, habe ich 5 Lesezeichen vergeben und lege euch dieses Buch ans Herz.

zu meiner Rezension

Mein Buchzuwachs Deluxe

Ich habe euch bereits berichtet, dass ich mir alle Harry Potter-Bände gekauft habe, doch dabei ist es nicht geblieben. Ganze vier Bücher sind noch dazu gestoßen und ich glaube ich habe in diesem Monat mehr Bücher gekauft als im letzten Jahr in drei oder vier Monaten.


Mit Das Leben, das uns bleibt von Susan Beth Pfeffer hat alles angefangen, dem dritten Teil einer Trilogie, den ich euch bereits ein bisschen vorgestellt habe:
„Was ist Sonnenlicht?“, fragte Rachel. Ich wollte es ihr beschreiben. Doch ich konnte mich plötzlich nicht mehr erinnern, wie der Himmel ausgesehen hatte, bevor er von den Aschewolken verdeckt wurde. Ich wusste nicht mehr, wie blauer Himmel und grünes Gras und gelber Löwenzahn aussahen. Die Worte – Grün, Gelb, Blau – waren noch in meinem Kopf, aber hätte man mir eine Farbtafel vorgehalten, hätte ich bestimmt Rot mit Blau und Lila mit Geld verwechselt. Die einzige Farbe, die ich noch kenne, ist Grau. Grau wie die Asche, der Schmutz und die Trauer.“

Auch der neue Roman der Autorin Mhairi McFarlane Es muss wohl an dir liegen hat mich sofort angesprochen:
„Wie viele Schmetterlinge passen in einen Bauch? Delia ist sich sicher: Paul ist der Mann ihres Lebens! Doch Paul sieht das ein bisschen anders. Kurzerhand zieht Delia zu ihrer besten Freundin Emma nach London, wo nicht nur der hartnäckige Adam, sondern plötzlich auch der abgelegte Paul die Schmetterlinge in ihrem Bauch wieder kräftig in Wallung bringt.“

Dann ist nun endlich die Fortsetzung des Harold Fry als Taschenbuch erschienen Das Geheimnis der Queenie Hennessy-Der nie abgeschickte Brief an Harold Fry von Rachel Joyce und ich freue mich sehr darüber, dass ich auch dieses Buch bald lesen kann:
„Queenie ist die Frau, die rückwärts singen kann. Harold ist der Mann, der allein mit seinem Schatten im Schnee tanzt. Queenie und Harold sind erst Kollegen, dann Freunde, dann ... geschieht ein schreckliches Unglück, und Queenie geht für immer. Als Harold viele Jahre später einen Abschiedsbrief erhält, macht er sich auf den Weg zu ihr. Und Queenie erkennt, dass sie ihm endlich die Wahrheit gestehen muss.“

Das Haus der vergessenen Bücher von Christopher Morley habe ich mir gekauft, weil ich mal wieder ein Buch über die Welt der Bücher brauchte:
„Brooklyn, 1919. Im Antiquariat von Roger Mifflin spuken nicht nur die Geister der Weltliteratur durch die Gänge. Auch seine ebenso patente wie resolute Ehefrau und sein treuer Hund Bock – Bock wie Bocciccio – sind feste Größen im Leben der Buchhandlung Parnassus. Hier, zwischen vergessenen Schätzen und dichten Tabakschwaden, verlieben sich zwei junge Menschen ineinander, verschwindet ein Buch und nimmt ein Spionagefall seinen Lauf...“

Ich kann mich wirklich nicht beklagen über meine wunderbaren und auch so unterschiedlichen Neuzugänge und freue mich sehr auf jedes einzelne Buch. Kennt jemand von euch eines der Bücher und kann es mir besonders empfehlen, gleich zu Beginn zu lesen?

Filmische Neuzugänge

Da ich Jennifer Lawrence sehr mag und finde, dass sie eine wunderbare Schauspielerin ist, habe ich mir zwei Filme gekauft, in denen sie die Hauptrolle spielt:

House at the End of the Street

„Elissa (Jennifer Lawrence) und ihre frisch geschiedene Mutter Sarah sind gerade in ein Traumhaus in einer beschaulichen Kleinstadt gezogen und freuen sich über den Neuanfang. Doch schon bald müssen sie feststellen, dass der Ort ein düsteres Geheimnis birgt. Jahre zuvor hat im Nachbarhaus ein Mädchen seine Eltern getötet und verschwand anschließend spurlos. Zurück blieb nur der Bruder, Ryan. Gegen den Willen Sarahs beginnt Elissa eine Beziehung  zu dem zurückgezogen lebenden Ryan und je näher sie sich kommen, desto tiefer geraten alle Beteiligten in ein abgründiges Geheimnis, das sich als weitaus gefährlicher entpuppt, als sie sich jemals vorgestellt hätten...“

Silver Linings

„Pat Solitano hat alles verloren: sein Haus, seinen Job und seine Frau. Und so findet er sich, nachdem er gerade auf richterliche Aweisung acht Monate in einer psychiatrischen Anstalt verbracht hat, zuhause bei Mutter und Vater wieder. Doch Pat ist fest entschlossen positiv zu denken, sein Leben wieder auf die Reihe zu bekommen und das Allerwichtigste ist: seine Frau zurückzuerobern. Was kein einfaches Unterfangen sein wird, da er diese vor seiner Therapie inflagranti unter der Dusche erwischt und ihren Liebhaber krankenhausreif geprügelt hat. Doch dann lernt Pat die rätselhafte Tiffany (Jennifer Lawrence) kennen und alles beginnt, sich erneut zu verkomplizieren, denn Tiffany bietet ihm ihre Hilfe an, um seine Frau zurückzugewinnen. Einzige Bedingung: die Teilnahme an einem Tanzwettbewerb. Durch den höchst ungewöhnlichen Deal kommen sich die beiden näher – und plötzlich tauchen am Horizont unerwartete Silberstreifen auf...“

Auf den ersten Film bin ich ganz besonders gespannt, denn eigentlich mag ich Horrorfilme nicht so gerne. Trotzdem klingt der Inhalt vielversprechend.

Glücksmomente

Komme ich nun zu meinen Glücksmomenten, die ich sehr gerne mit euch teilen möchte. Zunächst einmal geht es um die Uni. Im Fach Kommunikationsdesign gestalten wir ein Magazin, wobei wir uns den Inhalt selber aussuchen dürfen. Ich habe mich für Norwegische Waldkatzen entschieden, da ich selber welche habe und daher auch viele Fotos besitze. Das Ganze wird ein Wissensmagazin und ich bin schon sehr weit gekommen. Es macht mir unglaublich viel Spaß, daran zu arbeiten und ich bin sehr zufrieden. Es soll außerdem noch gedruckt werden und dann werde ich es euch auf jeden Fall zeigen.

Ich habe es endlich geschafft, auch auf Facebook aktiv zu sein, wo ihr mich ab jetzt auch finden werdet. Ich würde mich freuen, wenn ihr mal vorbei schaut: meine Facebook-Seite

Außerdem habe ich viel gute Musik gehört, die einem manchmal wirklich den Tag rettet, wie auch meine beiden besten Freunde, mit denen ich immer lachen kann und mit denen es in der Uni niemals langweilig wird!

Nun wünsche ich euch allen noch einen wunderschönen und vielleicht auch sonnigen Sonntag.

Alles Liebe,
Marie

Kommentare:

Emmily

Liebe Marie,

"Das Leben, das und bleibt" wäre bestimmt auch ein Buch für mich. Klingt sehr spannend. Die andern beiden Teile habe ich auch schon in der Hand gehalten und überlegt, ob ich sie mir kaufe.
"House at the End of the Street" ist mit Jennifer Lawrence, da kann nicht viel schief laufen :) ich mag Horrorfilme richtig gerne. Habe mir erst letztes Wochenende "der Nebel" von Stephen King gekauft und war sehr begeistert von dem Film. Ich mag die Spannung, die immer bei den Filmen aufgebaut wird. Den gucke ich bestimmt auch noch mal demächst.

Liebe Grüße
Emm

Marie

Hallo liebe Emm,

stimmt, mit Jennifer Lawrence kann nicht viel schief laufen, weswegen ich mir die Filme auch gekauft habe. Ich freue mich sehr auf die beiden. Von Stephen King würde ich gerne noch Shining sehen. Ich habe das Buch gelesen, war aber nicht so begeistert. Da würde ich gerne mal wissen, ob der Film besser ist.

Liebe Grüße,
Marie

Emmily

Ich habe bis jetzt von Stephen King nur "Friedhof der Kuscheltiere" und "Das Monstrum" gelesen und "Der Nebel" geguckt. Ich bin ein richtiger Fan von ihm gelesen. Ganz viele Bücher und Filme stehen auf meiner Wunschliste, auch "Shining". Ich bin schon sehr auf andere Geschichten von ihm gespannt.

Alexandra

Hallo Marie,

ich fand den Film sehr enttäuschend, also Silver Linings". Er ist so ganz anders als das Buch, was ich schade finde. Ich hoff dir gefällt er besser!

Ich mag King, oder besser, mochte ihn. Hab schon Jahre nichts mehr von ihm gelesen. Da war ich noch ein Teenager als ich meine Kingphase hatte *lach*

Ich bin ja sonst auch gar nicht der Horrortyp, Filme schon gar nicht. Den Film "Das Haus am Ende der Strasse" hatte ich auch mal auf meiner liste, hab ihn dann aber nie geguckt *lach*

Bin gespannt wie du die Filme dann gefunden hast. ;)

Liebe GRüsse
Alexandra

Marie

Hallo liebe Alexandra,

wenn ich die Filme gesehen habe, kann ich dir gerne mitteilen, wie ich sie fand. Ich hoffe, sie sind gut. „House at the End of the Street“ hat meine Schwester schon gesehen und sie fand den Film klasse. Ich bin sehr gespannt. :)

Liebe Grüße, Marie

Schreibe einen Kommentar