1. Juni 2015

Monatsrückblick und Neuzugänge aus dem Mai

Hallo meine lieben Blogger- und Bücherfreunde,

heute möchte ich euch zeigen, was ich im letzten Monat alles gelesen habe und welche tollen neuen Bücher ich mir gekauft habe, um dem großen Platzangebot in meinem Bücherregal vorzubeugen. Leider stimmt das nicht ganz. Ein großes Platzangebot herrscht bei mir schon lange nicht mehr. Es ist eher die Rede von chronischem Platzmangel. Aber das kann meine Liebe zu den Büchern in keinster Weise mindern.

~ Gelesen ~

Was ich im April angefangen habe, habe ich im Mai beendet. »Ein ganzes halbes Jahr« von Jojo Moyes. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die mich unheimlich berührt hat.

Louisa beginnt, bei den Traynors zu arbeiten und zwar als Pflegehilfe, denn deren Sohn Will hatte einen schweren Unfall und kann seitdem nichts mehr ohne Hilfe machen. Es geht darum, ihm den Lebensmut wiederzugeben, den er verloren hat. Nach und nach entwickelt sich aber noch etwas zwischen den beiden Protagonisten: Liebe. Sie fühlen sich zueinander hingezogen. Immer noch hofft Louisa, Will überzeugen zu können, dass man trotz Rollstuhl leben kann. Doch er hat seine Entscheidung bereits getroffen.

Ich mochte dieses Buch sehr gerne, denn es ist keine von diesen kitschigen Liebesgeschichten, die es so oft in den Buchhandlungen gibt. »Ein ganzes halbes Jahr« ist lustig und zugleich romantisch. Wer die Lektüre noch nicht kennt, der sollte sie auf jeden Fall kennen lernen.

Als zweites habe ich »Die Buchspringer« von Mechthild Gläser gelesen. Die Autorin war mir bis dahin noch vollkommen unbekannt. Auf diesen Roman bin ich durch eine meiner Lieblingsbuchhandlungen gekommen. Aufgefallen ist mir die schöne Gestaltung des Einbandes, aber auch die Geschichte habe ich ins Herz geschlossen. Daher habe ich das Buch zum Buch des Monats gewählt.

Amy Lennox flieht mit ihrer Mutter nach Stormsay, raus aus dem trostlosen Bochum. Was Amy allerdings auf Stormsay erwartet, hätte sie niemals erwartet. Sie hat die Gabe, in Bücher zu springen. Wann immer sie will. Allerdings geht es in der Welt der Bücher nicht mit rechten Dingen zu, denn jemand scheint die Ideen zu klauen. Amy und ihr Freund Will gehen zusammen auf die Jagd.

Der Leser bekommt einen winzigen, wirklich toll verpackten Einblick in viele bekannte Werke und Klassiker der Literatur. Die Informationen häufen sich allerdings nicht. Die Geschichte hat mich mit ihrer Idee überzeugt und in den Bann gezogen. Natürlich ist »Die Buchspringer« vor allem als Jugendbuch ausgelegt, aber liebe Erwachsene: Scheut euch nicht, diese wunderschöne und lustige Geschichte zu lesen. Ihr werdet es ganz bestimmt nicht bereuen!

Zur Zeit lese ich »Nachrichten aus einem unbekannten Universum« von Frank Schätzing. Es ist eine erweiterte Geschichte zu »Der Schwarm«, ein Sachbuch, eine Zeitreise durch die Meere und interessant verpackt. Wer sich ein bisschen für die Materie interessiert, der kann gespannt sein auf meine Rezension.

~ Neuzugänge ~

Jetzt habe ich mir im Mai mal wieder ein paar mehr Bücher gekauft, die ich euch natürlich auch vorstellen möchte:

Titel: Vielleicht mag ich dich morgen
Autorin: Mhairi McFarlane

»Anna weiß nicht, wie schön sie ist. Als Schülerin beeindruckte sie vor allem durch ihren Leibesumfang und die selbstgenähten Klamotten – beides sicherte ihr die Rolle als beliebtes Mobbing-Opfer. Deswegen wird Anna auf keinen Fall bei dem Klassentreffen aufkreuzen. Anna weiß noch nicht, dass ihre beste Freundin sie überreden wird hinzugehen, damit sie sich endlich ihrer größten Angst stellt.
James weiß, dass seine Frau ihn betrügt. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, und ist leichte Beute, als sein Kumpel ihn zum verhassten Klassentreffen schleppen will. James wird dort Anna treffen und sie nicht erkennen. Er wird nicht wissen, dass sie schöne Unbekannte diejenige ist, die er zu Schulzeiten bloßgestellt hat.
Beide wissen nicht, dass sie das Leben des anderen verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.«

Titel: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Autorin: Rachel Joyce

»Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht Harold Fry 1000 Kilometer zu Fuß. Von Südengland bis an die schottische Grenze – eine Reise fürs Leben, eine Geschichte über Tapferkeit und Geheimnisse, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.«

Dieses Buch klingt ein bisschen wie »Forrest Gump«. Auch er ist durch Amerika gelaufen. Ich bin sehr gespannt, was genau mich in dieser Geschichte erwartet und inwieweit es mit meiner Assoziation übereinstimmt. Es klingt auf jeden Fall interessant.

Titel: Das Jahr, das zwei Sekunden brauchte
Autorin: Rachel Joyce

»Die Freunde Byron und James sild elf Jahre alt, als die Zeit aus den Fugen gerät: Können zwei Sekunden existieren, die es vorher nicht gab? Und wird ihre perfekte Welt jemals wieder in den Takt kommen?«

Ein weiteres Buch der Autorin, welches ich seit Längerem ins Auge gefasst habe und nun auch endlich gekauft habe. Mir gefallen die Cover der beiden Bücher gut. Sehr ordentlich wirkt die Gestaltung der Bilder zusammen mit der Schrift, vor allem da sie zentriert angeordnet ist. Ich freue mich auf die beiden Lektüren, die mir hoffentlich ein paar schöne Lesestunden bescheren werden.

Titel: Das Licht zwischen den Meeren
Autorin: M. L. Stedman

»Australien. 1920. Als Tom Isabel Graysmark zum ersten Mal sieht, ahnt er noch nicht, dass sie sein Schicksal verändern wird. Doch er weiß, dass er für diese Frau alles tun würde. Sechs Jahre später – die beiden sind nun glücklich verheiratet und leben auf der einsamen Insel Janus Rock – strandet an der Küste ein Ruderboot. An Bord: die Leiche eines Mannes – und ein zappelndes Baby. Sofort schließt Isabel das kleine Mädchen in ihr Herz, und gegen Toms anfängliche Bedenken nehmen sie das Kind als ihr eigenes an. Doch als sie aufs Festland zurückkehren, müssen sie erkennen, dass ihre Entscheidung das Leben eines anderen Menschen zerstört hat …«

Titel: Eine Handvoll Worte
Autorin: Jojo Moyes

»1960. Jennifer Stirling müsste eigentlich glücklich sein: Sie führt ein sorgloses Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes. Doch ihr Herz gehört einem anderen – und er bittet sie, alles für ihn aufzugeben.
2003. Ellie Haworth hat ihren Traumjob gefunden: Sie ist Journalistin bei einer der führenden Zeitungen Londons. Eigentlich müsste sie glücklich sein. Doch der Mann, den sie liebt, gehört einer anderen.
Eines Tages fällt Ellie im Archiv ein jahrzehntealter Brief in die Hände: Der unbekannte Verfasser bittet seine Geliebte, ihren Ehemann zu verlassen und mit nach New York zu gehen. Als Ellie diese Zeilen liest, ist sie erschüttert. Was ist aus den beiden und ihrer Liebe geworden? Sie stellt Nachforschungen an und stößt auf Jennifer: eine Frau, die alles verloren hat. Alles, außer einer Handvoll kostbarer Worte.«

Ein zweites Buch von Jojo Moyes und ich hoffe, es wird mir genauso gut gefallen wie »Ein ganzes halbes Jahr«.

Ich hoffe, der nächste Monat wird wieder etwas lesereicher, aber mit meiner aktuellen Lektüre komme ich sehr gut voran, weil ich sie jetzt auch immer mit auf meine Zug- und Busfahrt nehme. Da schaffe ich immer einiges.

Eure Marie

1 Kommentar:

Buchdetektiv

Hallo :)

Du hast aber einen schönen Blog hier! Ich habe dich für den "Liebster-Blog-Award"*klick* nominiert und würde mich freuen, wenn du die Nominierung annimmst :)

Liebe Grüße,
Buchdetektiv

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