26. April 2013

[Rezi] Eragon - Das Erbe der Macht – Christopher Paolini

Titel: Eragon - Das Erbe der Macht
Originaltitel: Inheritance - The Vault of Souls
Autor: Christopher Paolini
Verlag: cbj Taschenbuch
Erscheinungsjahr: 2012
Genre: Fantasy
Band: Band IV
ISBN: 978-3-570-40049-4
Seitenzahl: 968 + Anhang
Preis: 14,99€

Erster Satz:
Saphira brüllte und die Soldaten vor ihr erzitterten.

Inhalt:
Immer noch wütet in Alagaësia ein grausamer und brutaler Kampf, um den schrecklichen Herrscher des Imperiums, Galbatorix, zu stürzen. Dabei haben sich alle Völker zusammengeschlossen und führen den Kampf durch das ganze Land. Angeführt von Nasuada wollen sie dem Herrscher gegenübertreten, doch dann wird Nasuada entführt und Eragon muss an ihre Seite treten. Alle Hoffnungen auf einen Sieg scheinen in weiter Ferne zu liegen und doch geben Eragon und Saphira nicht auf. Im Felsen von Kuthian erfahren sie, dass es noch sehr viele Drachen gibt und diese keinesfalls ausgestorben sind. Mit dieser Information stellen sie sich schließlich Galbatorix und es wird ein schrecklicher Kampf, denn er besitzt die Macht zahlreicher Drachen, die er an sich gerissen hat und er kämpft mit unfairen Mitteln.
Eragon und Saphira müssen beweisen, was sie alles gelernt haben, doch das wird keinesfalls einfach.

Meine Meinung:
Der vierte Teil dieser Reihe hat es echt in sich. Bereits der erste Satz fesselte mich und ich wusste, dies wird ein grandioser Abschluss, auch wenn der Autor im Eingang schreibt, dass dies noch nicht das Ende ist. Für mich ist es das trotzdem, denn das Buch endet mit dem Kampf gegen Galbatorix und somit ist Eragons Mission, welche seit dem ersten Band angestrebt wurde, erfüllt, auch wenn es noch weitergeht.
"Das musst du mir nicht sagen. Ich bin mir dessen vollkommen bewusst, und deshalb haben Saphira und ich beschlossen, Alagaësia zu verlassen." [...] "[...] Saphira und ich müssen die Drachen großziehen und die Reiter ausbilden und das hat Vorrang vor allem anderen. [...]" – S. 921
Dieses Vorhaben könnte ein weiteren Band füllen und somit die Geschichte um die Drachenreiter weiterführen.
Eragon – Das Erbe der Macht nimmt einem stellenweise die Luft zum Atmen, denn es ist grandios geschrieben und knüpft an den dritten Teil nahtlos an. Somit ist auch klar, warum dieser Teil gleich mit einer Schlacht beginnt. Der Leser wird sofort in das Geschehene hineingeschmissen und somit gleich wieder mit allen Charakteren konfrontiert – Eragon, Saphira, Roran, Arya und noch einige andere.
Ich habe diesen Teil angefangen ohne vorher noch einmal die vorherigen Bände zu lesen und es war überhaupt nicht schlimm, zumal am Anfang noch eine kurze Zusammenfassung der Teile I bis III gegeben wird.

Der Autor hat das Buch mit einer Hingabe geschrieben, die mich total fasziniert und deswegen finde ich das Buch auch so unglaublich gut gelungen. Die Geschichte ist spannend, fesselnd und steckt voller Magie. Vor allem auch das Verhalten der Protagonisten untereinander während des Kampfes treibt dem Leser Tränen in die Augen. Ich habe mit Eragon gefühlt, als dieser vor Galbatorix stand und keinerlei Magie zur Verfügung hatte, während Galbatorix nur mit Magie zu kämpfen bereit war. Für mich ist Galbatorix ein Feigling, der sich nicht traut Menschen gegenüber zu treten, die nichts anderes bei sich führen als ein Schwert oder ein Hammer.
Vom ersten Band an mochte ich Eragon, denn er ist natürlich und kämpft um Gerechtigkeit. Auch Saphira fand ich von Anfang an toll. Ihre Beschreibung und die Tatsache, dass Menschen und andere Kreaturen auf ihnen sitzen und mit ihnen fliegen können, hat mich berührt. Auch, dass Eragon und Saphira immer zusammenhalten und dadurch ein Bund besteht, trieb mir stellenweise die Tränen in die Augen, vor allem wenn einer der beiden in Gefahr schwebte.

Der vierte Teil Eragon – Das Erbe der Macht ist eine grandiose Fortsetzung und ich wollte das Buch am Ende gar nicht mehr aus der Hand legen. Eragon habe ich seit 2006 verfolgt, seitdem die Taschenbuchausgabe auf den Markt gekommen ist. Zunächst war ich etwas skeptisch, doch dann habe ich das Buch in einigen Tagen verschlungen und fieberhaft auf den nächsten Band gewartet. Der kam dann auch und war genauso schnell verschlungen und so ging es mit den anderen Bänden auch. Allerdings habe ich bei dem vierten Teil doch eher etwas länger gebraucht, denn irgendwie hatte ich nicht so wirklich Lust zu lesen, doch dann habe ich mal mehr als nur ein Kapitel gelesen und bin gar nicht mehr von dem Buch weggekommen. Dann war es auch schon zu Ende, aber zum Glück sind es meine eigenen Bücher und ich kann sie so oft lesen, wie ich möchte.

Zwischendurch habe ich mir noch ein anderes Buch gekauft, welches ebenfalls eine ähnliche Geschichte beschreiben sollte. Davon war ich allerdings vollkommen enttäuscht, denn es war nicht ähnlich, sondern total gleich. Ich glaube nicht, dass ich dieses Buch nochmal lesen werde, denn da gefiel mir Eragon einfach besser und seriöser.

Fazit:
~ 6 Lesezeichen, denn ein Buch, welches mir Tränen in die Augen treibt hat es einfach verdient, eine solch gute Bewertung zu bekommen. Eragon – Das Erbe der Macht ist spannend, atemberaubend und einfach grandios geschrieben. Alles passt zueinander und die Protagonisten gefallen mir sehr. Ich glaube sogar, es sind meine Lieblingsbücher.
Ich hoffe, ich habe Euch etwas neugierig auf die Bücher gemacht, falls ihr sie noch nicht gelesen habt, denn sie sind für jeden etwas, der ein wenig Fantasy mag, ob jung oder alt. Ich kann Euch dieses Buch nur empfehlen!

Eure Lucian
  

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